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    Für ein makelloses Lächeln:

    Die gängigen Zahnersatz-Möglichkeiten im Überblick

Zahnersatz ist die Lösung – ob ein Zahn gezogen werden muss, bei einem Unfall verloren geht oder ob Erkrankungen für größere Lücken im Gebiss verantwortlich sind. Schließlich gilt im Kontakt mit anderen Menschen ein makelloses Lächeln als Visitenkarte. Lücken in der Zahnreihe zu schließen, ist allerdings nicht nur aus kosmetischen Gründen von großer Bedeutung. Unbehandelter Zahnverlust kann dazu führen, dass sich die Nachbarzähne verschieben. Auch das Kauen ist womöglich beeinträchtigt. Die gestörte Kaufunktion kann sich im Alter laut einer Studie auf die kognitiven Fähigkeiten auswirken. Sogar das Risiko für eine Demenzerkrankung ist dann erhöht. Zögern Sie daher nicht, Ihre Behandlung zu starten. Wir zeigen Ihnen in Sachen Zahnersatz unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten auf.

Die verschiedenen Zahnersatz-Möglichkeiten

Betroffene stehen vor einer wichtigen Entscheidung: Welcher Zahnersatz ist der beste? Eine allgemeingültige Antwort darauf gibt es nicht – jede Variante bringt bestimmte Vor- und Nachteile mit. Gemeinsam mit einem erfahrenen Zahnarzt finden Sie die passende Lösung. Auf welche Form der Versorgung Ihre Wahl fallen sollte, hängt von verschiedenen Faktoren ab: etwa von der Größe der Zahnlücke und dem Zustand der Nachbarzähne. Der Trend geht auch bei älteren Patienten zum festsitzenden Zahnersatz: Immer mehr jüngere Senioren von 65 bis 74 Jahren haben laut 5. Deutscher Mundgesundheitsstudie genug eigenes Zahnmaterial, das sich zur Verankerung eignet. Hier können Sie sich vorab zu den verschiedenen Zahnersatz-Möglichkeiten für Oberkiefer oder Unterkiefer informieren.

Zahnersatz: Krone

Soll ein fehlender Zahn ersetzt oder ein beschädigter Zahn erhalten bleiben, eignet sich eine Krone als festsitzender Zahnersatz. Hat beispielsweise Karies die Zahnsubstanz stark angegriffen, bewahrt die künstliche Kappe das natürliche Material zudem vor weiteren Schäden. Soll ein Zahn überkront werden, wird dieser angeschliffen. Der präparierte Zahn dient als Pfeiler. Oft fehlt jedoch Zahnsubstanz oder der Zahn wurde wurzelbehandelt. In diesen Fällen setzt der Zahnarzt einen sogenannten Stiftzahn ein. Er bietet dem Zahn den nötigen Halt. Fehlt ein Zahn, muss die Zahnwurzel zunächst durch ein Implantat ersetzt werden. Auf dieses Implantat kann dann eine Krone aus Kunststoff oder Keramik als Zahnersatz eingesetzt werden. Die Krone lässt sich optisch kaum von echten Zähnen unterscheiden.
Krone

Wann macht als Zahnersatz eine Krone Sinn?

Eine Krone ist eine effiziente Lösung, um einen beschädigten oder fehlenden Zahn zu ersetzen.
Gut zu wissen: Kronen kommen bei einer Zahnbrücke als stabilisierende Brückenpfeiler zum Einsatz. So spielen auch bei dieser Art der Versorgung durch Zahnersatz Kronen eine wichtige Rolle.

Zahnersatz: Brücke

Sollen kleinere Zahnlücken geschlossen werden, ist in Sachen fester Zahnersatz die Brücke oft erste Wahl. Künstliche Zahnglieder, die auf dem Brückenkörper sitzen, füllen dabei den Platz, den ein oder mehrere Zähne im Kiefer einnehmen. Auf jeder Seite der Zahnlücke dient je eine Krone auf einem Pfeilerzahn als Anker. Als Voraussetzung für diesen beliebten Zahnersatz werden daher zwei stabile Nachbarzähne benötigt. Da diese angeschliffen werden, müssen Patienten den Verlust gesunder Zahnsubstanz in Kauf nehmen.
Brücke

Wann macht eine Brücke als Zahnersatz Sinn?

Eine Brücke eignet sich für kleinere Zahnlücken, wenn gesunde Nachbarzähne vorhanden sind.
Gut zu wissen: Der relativ preisgünstige Zahnersatz Brücke ist häufig eine gute Wahl. Oft lassen sich beispielsweise im Bereich der Frontzähne durch Klebebrücken kosmetisch sogar bessere Ergebnisse erzielen als mit Implantaten.

Zahnersatz: Implantat

Ein Implantat eignet sich für größere Zahnlücken – und kommt oft dann zum Einsatz, wenn eine Zahnbrücke allein nicht die nötige Stabilität verleiht. Größere Zahnlücken erfordern häufig ein Implantat. Es gilt als Äquivalent zur natürlichen Zahnwurzel. Der sogenannte Implantatkörper wird im Kieferknochen verankert. Wählen Sie als Zahnersatz ein Implantat, ist das mit einem medizinischen Eingriff verbunden. Erst, wenn die künstliche Zahnwurzel fest mit dem Kieferknochen verbunden ist, wird eine Implantatkrone auf dieser künstlichen Zahnwurzel befestigt.
implantat

Wann macht als Zahnersatz ein Implantat Sinn?

Bei größeren Zahnlücken oder zahnlosem Gebiss. Als Voraussetzung für ein Implantat können Vorbehandlungen notwendig sein – beispielsweise muss Zahnfleisch oder Kieferknochen aufgebaut werden.
Gut zu wissen: Implantate müssen oft erst über Monate in den Kiefer einwachsen, sind in der Regel dafür aber auch eine dauerhaft haltbare und komfortable Lösung.

Zahnersatz: Prothese

Bei einer Zahnprothese handelt es sich um herausnehmbaren Zahnersatz, der größere Lücken verschließt. Die Modellgussprothese ist die einfachste Lösung. Sie besteht aus Metall und Kunststoff. An natürlichen Nachbarzähnen oder Kronen mit einer Metallklammer befestigt, lässt sie sich selbstständig entnehmen und muss mehrmals täglich sorgfältig gereinigt werden. Ohne sichtbare Klammer kommt kombinierter Zahnersatz mit Teleskopkronen aus. Auf mehreren überkronten Zähnen werden diese mit der Prothese verankert. Kunststoff- Vollprothesen eignen sich hingegen für den zahnlosen Kiefer, wo sie durch den Unterdruck zwischen Schleimhaut und Prothese haften.

Wann macht als Zahnersatz eine Prothese Sinn?

Wenn der Zahn­verlust so groß ist, dass die Lücke nicht mit einer Zahnbrücke versorgt werden kann, ist eine Zahnprothese eine relativ preisgünstige Wahl.
Gut zu wissen: Implantatgetragene Prothesen oder Teleskopversorgungen sind besonders komfortabel. Sie schützen vor Druckstellen und halten sicher.

Was kostet Zahnersatz?

Die Kosten für Zahnersatz variieren stark. Sie sind abhängig von der individuellen Versorgung und den gewählten Materialien. Ihr Zahnarzt erstellt vor der Behandlung einen Heil- und Kostenplan zum Zahnersatz – was zahlt die Krankenkasse? Seit dem 1. Oktober 2020 beträgt der Festzuschuss 60 Prozent, mit Bonusheft 70 Prozent (bei regelmäßigen Untersuchungen über fünf Jahre) und 75 Prozent (bei regelmäßigen Untersuchungen über zehn Jahre). Für alle darüber hinausgehenden Mehrleistungen fallen Eigenanteile an.

Der folgende Überblick bietet Anhaltspunkte über mögliche Preise verschiedener Zahnersatzvarianten:

  • Einfache Zahnprothese: ab 500 Euro
  • Keramikkrone: bis ca. 950 Euro
  • Vollkeramische Zahnbrücke: bis ca. 5.000 Euro
  • Implantatbrücke auf 8 Implantatpfeilern: bis ca. 16.000 Euro

Warum für Zahnersatz Zusatzversicherung abschließen?

Wer in Deutschland Zahnersatz benötigt, muss mit hohen Kosten rechnen. Die gesetzlichen Krankenkassen entlasten den Geldbeutel mit einem Festzuschusssystem – allerdings werden in der sogenannten Regelversorgung nur Metallkronen aus Nichtedelmetall berücksichtigt. Im sichtbaren Bereich bis Zahn 5 werden auch Verblendungen von der GKV übernommen. Sind aber Vollverblendungen aus Keramik gewünscht, dann müssen diese privat gezahlt werden. Legen Sie Wert auf ein ästhetisch hochwertiges Ergebnis, erhöht sich Ihr Eigenanteil – je nachdem, ob Sie sich für eine Teilverblendung, eine Vollverblendung oder eine Krone aus Vollkeramik entscheiden. Zahnimplantate sind grundsätzlich eine Privatleistung. Nur bei Brücken zahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen einen Festzuschuss. Mit der UKV Zahnzusatzversicherung ZahnPRIVAT stehen Ihnen alle Lösungen offen. Je nach Tarif sparen Sie bis zu 90 Prozent Ihres Eigenanteils.
 

Zahnersatz – was zahlt die Krankenkasse?

  • 60 Prozent der Kosten für eine einfache Lösung, die sogenannte Regelversorgung
  • 70 Prozent werden ersetzt, wenn das Bonusheft 5 Jahre lückenlose Vorsorge nachweist
  • 75 Prozent steuert die Kasse bei jährlichen Bonusheft-Stempeln über 10 Jahre bei
Tipp: Die Zahnersatz–Zusatzversicherung der UKV lohnt sich nicht nur, wenn Sie Zahnersatz benötigen. Sie können auch Ihren Eigenanteil für die Zahnpropyhlaxe, die Zahnbehandlung und die Kieferorthopädie reduzieren. Die bestmögliche zahnärztliche Vorsorge und Versorgung schafft die besten Voraussetzungen für ein gesundes Gebiss bis ins hohe Alter.

Fazit: Eine Zahnersatz-Zusatzversicherung schafft Entscheidungsfreiheit

Wenn Sie Zahnersatz benötigen, können Sie in Absprache mit Ihrem Zahnarzt aus verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten wählen. Möchten Sie weder Zahnsubstanz einbüßen noch auf höchstmöglichen Komfort verzichten, fällt die Wahl häufig auf ein Implantat. Eine Investition, die das Haushaltsbudget stark belastet. Mit der UKV-Zahnzusatzversicherung ZahnPRIVAT können Sie Ihren Eigenanteil bei jeder Form des Zahnersatzes um 50, 70 oder sogar 90 Prozent senken. So fällt die Entscheidung für Ihr schönstes Lächeln leichter.