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24.02.2015

Über Stock und Stein

Mountainbiken verbindet Sport und Naturerlebnis auf einzigartige Weise. Kein Wunder, dass es zu den beliebtesten Outdoor-Aktivitäten der Deutschen zählt – obwohl es nicht ganz ungefährlich ist. Diese Tipps helfen, Unfälle zu vermeiden.

 

KOPF

  • 9,1 % der Verletzungen betreffen den Kopf.
  • Das kann passieren: Gehirnerschütterung, Schädelprellung, schweres Schädel-Hirn-Trauma, Platzwunden.
  • Das schützt: Unverzichtbar ist ein Helm (dabei auf das GS-Siegel für „Geprüfte Sicherheit“ achten). Wer oft in schwierigem Gelände unterwegs ist, sollte einen Integralhelm mit Kinnschutz wählen, der Gesicht und Zähne schützt. Sehr zu empfehlen sind spezielle Sicherheitstrainings, in denen Sturztechniken und Unfallprävention vermittelt werden. Ganz wichtig: Das Rad regelmäßig warten – in rund 14 % der Fälle sind Materialschwächen die Unfallursache.
 

ARME UND SCHULTERN

  • Mit 45,8 % sind Verletzungen an Armen und Schultern am häufigsten – sie entstehen meist bei dem Versuch, Stürze über den Lenker abzufangen.
  • Das kann passieren: Aufprallverletzungen und Frakturen an Schlüsselbein, Schultereckgelenk, Oberarm, Unterarm, Ellenbogen und Handgelenk. Hautabschürfungen an den Handflächen. Karpaltunnelsyndrom, also eine Schädigung der Nerven im Handbereich durch Überlastung.
  • Das schützt: Gepolsterte Handschuhe verhindern Abschürfungen und erhöhen den Halt am Lenker. Protektorenjacken schützen Rücken, Schul­ter- und Ellenbogengelenke. Ein im Frontbereich gut gefedertes Rad ist schonender für die Handgelenke und schützt vor Überlastungen. Damit es nicht zu Stürzen kommt: Geschwindigkeit so anpassen, dass man sich damit wohlfühlt. Als Anfänger einfach mal absteigen, falls die Strecke zu schwierig wird.
 

RUMPF UND RÜCKEN

  • 6,3 % der Verletzungen sind an Rumpf und Rücken zu verzeichnen.
  • Das kann passieren: Rückenschmerzen durch Überlastungsbeschwerden im unteren Wirbelsäulenbereich sowie am Übergang zwischen Lenden- und Kreuzbein, Wirbelbrüche.
  • Das schützt: Ein gut gefedertes und optimal auf den Fahrer eingestelltes Rad. Sitzhöhe, Satteleinstellung, Rahmenhöhe und Abstand zwischen Sattel und Lenker müssen individuell und präzise angepasst werden. Rücken- und Brustprotektoren, wie man sie aus dem Snowboard-Bereich kennt, schützen die empfindliche Wirbelsäule bei Stürzen. Auch wichtig: Den Umgang mit Klickpedalen und der damit verbundenen Fixierung der Füße am Rad üben – der Umstieg auf ein ungewohntes Rad erhöht das Sturzrisiko.
 

BEINE UND BECKEN

  • 38,8 % der Verletzungen betreffen Beine und Becken.
  • Das kann passieren: Frakturen an Oberschenkel und Schienbein, komplexe Knie- und Sprunggelenksverletzungen, Beckenfrakturen, Hautabschürfungen, Verstauchungen, Prellungen, Bänderrisse und -überdehnungen, Kapselreizungen im Knie („Biker’s Knee“).
  • Das schützt: Protektoren für Schienbeine und Knie mildern die Folgen bei Stürzen. Vor Überlastungen schützt eine optimale Einstellung zwischen Knie, Schuh, Pedal und Kurbel. Dabei ist der Aufsetzwinkel zwischen Schuh und Pedal entscheidend. Besondere Vorsicht ist auf schwierigen Untergründen wie Schotterpisten, matschigen Strecken oder solchen mit vielen Wurzeln und Steinen geboten. Die Strecke sollte immer im Hinblick auf die körperliche Fitness und das fahrerische Können ausgesucht werden.
 Quelle: OrthoJournal Ausgabe 10 (2012), Spezial Sportverletzungen
 

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