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24.02.2015

Neues Verfahren für künstliche Kniegelenke

Hüpfen, laufen, sitzen, Treppen steigen – solange unsere Knie gesund sind, ist das für uns selbstverständlich. Millionen Deutsche können davon allerdings nur träumen: Sie plagen sich bei jedem Schritt mit Schmerzen und Abnutzungserscheinungen herum, gegen die mitunter weder Pillen, Spritzen noch Physiotherapie etwas ausrichten können.

Hohe Belastung, hohes Risiko: Unsere Knie machen im Alter häufig schlapp. Operationen am Kniegelenk gehören zu den zweithäufigsten Eingriffen in Deutschland, entsprechend groß ist der Fortschritt auf diesem Gebiet. Eine der neuesten Methoden ist das Patienten-spezifische Instrumentarium (PSI), das einen maßgeschneiderten Gelenkersatz ermöglicht. Vor der Operation wird dabei auf Basis von Computerdaten aus einer Kernspintomografie ein virtuelles 3-D-Modell erstellt, das exakt dem Kniegelenk des Patienten entspricht. Dadurch lässt sich die Prothese hinsichtlich Größe, Form und Sitz passgenau anfertigen.
Auch während der Operation orientiert sich der Chirurg an dem virtuellen Modell und kann so die nötigen Knochenschnitte exakt setzen. Im Idealfall hat das Verfahren mehrere Vorteile: Die Dauer der Operation verkürzt sich, der Blutverlust ist geringer und das Ergebnis so präzise, dass die Chance auf Beschwerdefreiheit steigt. Trotz dieser möglichen Vorteile sollte jede Operation gut überlegt sein. Denn jeder Eingriff birgt Risiken. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Facharzt Ihres Vertrauens beraten.

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