Was tun im Pflegefall?
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Ein Pflegefall stellt Betroffene und Angehörige vor viele neue Herausforderungen. Oft genug bleibt nicht viel Zeit, um sich auf die ungewohnte Situation einzustellen. Doch gerade jetzt stehen wichtige Entscheidungen an. Denn die jeweilige Pflegestufe bzw. der Grad der Pflegebedürftigkeit und die Pflegeform wirken sich auch auf das Leben der Angehörigen aus. Dabei spielen die Lebensumstände eine wesentliche Rolle.

Die 10 wichtigsten Schritte, um Pflege und Betreuung in die Wege zu leiten:

1. Die Pflegekasse informieren
  • Sobald der Pflegefall eintritt, sollten Sie die Pflegekasse informieren. Denn Pflegeleistungen können nur auf Antrag gewährt werden. Außerdem erhalten Sie so wertvolle Informationen zu den verschiedenen Pflegeformen. Das Pflege-Team der Union Krankenversicherung erreichen Sie unter (06 81) 8 44-30 10.

2. Unterlagen zusammenstellen
  • Die Pflegekasse sendet Ihnen alle notwendigen Unterlagen zu. Nun gilt es, die Anträge auszufüllen und den Pflegefall zu dokumentieren. Alle Unterlagen sollten so bald wie möglich zurückgeschickt werden: Union Krankenversicherung AG, Peter-Zimmer-Straße 2, 66123 Saarbrücken

3. Rentenversicherung prüfen
  • In bestimmten Fällen bekommen private Pflegepersonen aus der Pflege­versicherung Beiträge zur Rentenversicherung. Falls das auf Sie zutrifft, senden Sie den entsprechenden Antrag zurück. Sie erhalten das Formular zusammen mit allen anderen Unterlagen.

4. Pflege zu Hause: Pflegezeit organisieren
  • Für die Pflege von Angehörigen können Sie sich bis zu sechs Monate von Ihrer Arbeit freistellen lassen. Auch Teilzeit-Modelle sind möglich. Für die Organisation der Pflege haben Sie außerdem Anspruch auf eine bezahlte zehntägige Arbeitsfreistellung. Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Arbeitgeber, wenn Sie die Pflegezeit in Anspruch nehmen möchten.

    Mehr zu "Pflege zu Hause"

5. Über Vollmachten nachdenken
  • Es ist immer gut, die wichtigsten Dinge geregelt zu wissen. Deshalb sollten Sie spätestens jetzt über die notwendigen Vollmachten sprechen. Eine Kontovollmacht kann ein erster Schritt sein. Mit einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht erhalten Ärzte und Angehörige die Sicherheit, im Sinn des pflegebedürftigen Menschen zu handeln.

    Mehr zu "Rechte für Patienten & Angehörige"

6. Leistungen und Angebote kennen
  • In vielen Fällen bestehen im Pflegefall Leistungsansprüche über die Pflegekassen hinaus. Nutzen Sie die Pflegeberatung bei Pflegestützpunkten, Sozialverbänden oder Ihrer Krankenversicherung. Privat Versicherte können sich zudem an compass wenden. Hier erfahren Sie, welche Angebote bestehen. Eventuell können auch beim Versorgungsamt oder bei der Berufsgenossenschaft Leistungen beantragt werden.

    Mehr zu Beratungs- und Betreuungsangeboten für Patienten und Angehörige

7. Den Hausarzt informieren
  • Sprechen Sie den Hausarzt des pflegebedürftigen Menschen an. Er kennt den medizinischen Verlauf und kann eine erste Einschätzung zum Pflegebedarf geben. Möglicherweise kennt er auch Details zu Behandlungswünschen und kann Ihnen wichtige Hinweise geben.

8. Die Pflege dokumentieren
  • Leistungen aus der Pflegeversicherung können erst dann bezogen werden, wenn eine
    Pflegestufe bzw. ab 2017 ein Pflegegrad festgelegt wurde. Das prüft der Medizinische Dienst mit einem Gutachten. Halten Sie in einem Pflegetagebuch minutengenau fest, wieviel Zeit einzelne Aufgaben benötigen. Das erleichtert dem Gutachter die Feststellung des Pflege- bzw. Hilfebedarfs.

9. Begutachtungstermin vorbereiten
  • Für den Termin zur Feststellung der Pflegestufe benötigen Sie außer dem Dokumentationsbogen noch einige weitere Informationen: Welche Medikamente werden regelmäßig eingenommen? Braucht der pflegebedürftige Mensch Pflege-Hilfsmittel? Liegen aktuelle Arzt- und Krankenhausberichte bereit? Auch die Adresse des Hausarztes sollte vorliegen.

10. Beratungsangebote nutzen
  • Die private Beratungsstelle compass steht Ihnen mit einem kostenlosen Angebot zur Seite. Angehörige finden hier Hilfe und Orientierung rundum das Thema Pflege & Betreuung. Sie erreichen compass unter der gebührenfreien Telefonnummer (08 00) 1 01-88 00 (montags bis freitags 8 bis 19 Uhr, samstags 10 bis 16 Uhr).

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