Recht und Geld
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Ein Pflegefall macht viele Betroffenen zunächst ratlos. Oft können pflegebedürftige Menschen ihre Rechte nicht mehr wahrnehmen, und Familienmitglieder fühlen sich überfordert. Gleichzeitig ist jetzt schnelle Unterstützung wichtig. So müssen beispielsweise  Pflege­antrag, Pflege­geld oder Verhinderung­spflege  auf den Weg gebracht werden. Denn Pflege ist teuer und kann Betroffene mehr belasten, als angenommen. Dafür sind die Rechte für Pflegepatienten und Angehörige die Grundlage.

6 Antworten zu den wichtigsten Fragen:

Wie erhalte ich einen Überblick bei den Pflegekosten?
Wie wird eine Pflegestufe bzw. ein Pflegegrad ermittelt?
  • In einem Hausbesuch betrachtet ein Gutachter zunächst Art und Umfang der Pflegebedürftigkeit. Dabei legt er auch eine der drei Pflegestufen (ab 2017: einen der fünf Grade) fest. Bis zur Pflegereform 2017 wird dabei noch prüft, ob eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz besteht.

    Zur Vorbereitung des Termins sollten Sie die notwendige Unterstützung und die benötigten Hilfsmittel in einem Pflegetagebuch festhalten. Falls bereits jemand die Pflege übernommen hat, sollte diese Person beim Hausbesuch dabei sein.

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Wann erhalte ich meinen Leistungsbescheid?
Pflegestufe bzw. Pflegegrad abgelehnt – Was nun?
  • Wenn eine Pflegestufe bzw. Pflegegrad nach Ihrer Meinung zu unrecht abgelehnt wurde, haben Sie ein Widerspruchsrecht. Für den Widerspruch haben Sie nach Erhalt der Ablehnung vier Wochen Zeit.

    Begründen Sie, wo das medizinische Gutachten die Pflegebedürftigkeit falsch beurteilt hat. Der Medizinische Dienst überprüft das Gutachten auf Basis Ihrer Begründung und besucht den Pflegebedürftigen noch einmal. Wird auch der Widerspruch abgelehnt, können Sie eine Klage beim Sozialgericht einreichen.

    Mehr zu Rechte für Patienten & Angehörige

Das Pflegegeld reicht nicht?
  • Die Pflegeversicherung ist eine Teilkasko-Versicherung. Versicherungsleistungen sind auf Höchstbeträge beschränkt, so dass in der Regel ein Eigenanteil notwendig ist. Wenn das eigene Geld dafür nicht ausreicht, können Sie beim Sozialamt Hilfe zur Pflege beantragen. Unterstützung vom Sozialamt gibt es allerdings nur bis zu bestimmten Einkommens- und Vermögensgrenzen.

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Was sind meine Rechte als pflegender Angehöriger?
  • Wenn Angehörige die Pflege zu Hause nicht mehr erbringen können, besteht Anspruch auf eine Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege.

    Das Pflegegeld wird während der Verhinderungspflege sechs Wochen und während der Kurzzeitpflege acht Wochen zur Hälfte weitergezahlt. Die pflegende Tätigkeit geht auch in die Rentenversicherung mit ein.

    Die Absicherung besteht ab einer Pflege im Umfang von mindestens vierzehn bzw. ab 2017 zehn Stunden pro Woche. Außerdem unterstützt der Staat die Gründung von Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige finanziell.

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