Gesetzliche und private Pflegeversicherung
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Pflege in Deutschland

Dank des medizinischen Fortschritts und besseren Lebensumständen werden die Menschen in Deutschland älter, als noch vor wenigen Jahrzehnten. In höherem Alter kann es durch Krankheiten allerdings schwerer werden, den Alltag selbst zu meistern. Laut einer Prognose sollen im Jahr 2030 über drei Millionen Menschen bundesweit pflegebedürftig und somit auf Hilfe angewiesen sein.

Pflegepflichtversicherung reicht für Grundversorgung

Ob Sie gesetzlich oder privat krankenversichert sind: Seit dem am 1. Januar 1995 eingeführten Pflege-Versicherungsgesetz sind Sie verpflichtet, eine Pflegeversicherung abzuschließen. Für diese gilt dabei der Grundsatz „Pflege folgt Kranken". Deshalb sind gesetzlich Versicherte automatisch Mitglied in der Pflegekasse ihrer Krankenversicherung. Auch Kunden der Privaten Krankenversicherung sind bei Ihrem Versicherungsunternehmen pflegepflichtversichert.
Für beide Gruppen gilt: Die gesetzlich festgelegte Grundversorgung deckt im Pflegefall die tatsächlichen Kosten nicht. Um Ihr Privatvermögen zu schützen, ist eine ergänzende Pflegetagegeldversicherung empfehlenswert.

Privat vorsorgen und Versorgungslücke schließen

Der prognostizierte höhere Pflegeaufwand einerseits und die sinkenden Geburtenraten andererseits führen dazu, dass die gesetzlichen Leistungen der Pflegekassen nicht ausreichen werden, um die erwarteten Kosten zu decken. Diese Entwicklung hat weitreichende Folgen: Die Verantwortung für die Finanzierung der Pflege im Alter trägt nicht mehr nur der Staat, sondern liegt bei jedem einzelnen. Im Pflegefall müssen Sie selbst die Versorgungslücke schließen, die zwischen den gesetzlichen Leistungen der Pflegekasse und den tatsächlich anfallenden Kosten entsteht.
Für Ihre private Vorsorge haben Sie die Wahl zwischen:
  • Der staatlich geförderte Pflege-Zusatzversicherung dem sogenannten „Pflege-Bahr“, die seinerzeit nach dem Gesundheitsminister Daniel Bahr benannt wurde.
  • Einer Privaten Pflegeversicherung, in der Sie entscheiden können, welche Pflegestufen Sie absichern möchten.
  • Einer Kombination aus „Pflege-Bahr“ und Privater Pflege-Zusatzversicherung.
 

Der kleine UKV-Ratgeber

FörderPflege: Früh einsteigen lohnt sich

Ähnlich wie bei der Altersvorsorge ist der frühe Einstieg in die Private Pflege-Zusatz­versicherung interessant. Denn abhängig vom Alter steigt die Versicherungsleistung. Für den FörderPflege-Tarif der Union Krankenversicherung AG gilt: Wer schon mit 30 Jahren einsteigt, erhält bei stationärer Pflege in Pflegestufe III deutlich mehr als den Mindestbetrag von 600 Euro nämlich 1.200 Euro.
Aber auch für ältere Versicherte lohnt sich die Private Zusatzversicherung, denn sie können garantiert den Mindestbeitrag von 600 Euro in Pflegestufe III abschließen. Lediglich die Monatsbeiträge liegen etwas höher.

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