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Wissenswertes

 

Wichtige Tipps!

Ob nah oder fern, für Urlaub, Studium oder die Arbeit: Ihre nächste Reise soll ein großartiges Erlebnis werden. Unsere Tipps helfen Ihnen dabei...

 

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Die beliebtesten Studienländer der Deutschen - Platz 1: Österreich Wozu eine Auslandsreisekrankenversicherung (ARKV)? So werden Sie im Urlaub nicht krank Studieren im Ausland
 

Die beliebtesten Studienländer der Deutschen
Platz 1: Österreich

 

Was fällt Ihnen zu den Begriffen Alpen, Mozart, Walzer und Sachertorte ein? Richtig: Österreich. Das Land der Berge, Burgen, Kaffeehäuser und Komponisten. Doch Österreich hat noch mehr zu bieten. Wussten Sie, dass es über 20 Prozent der deutschen Auslandsstudenten nach Österreich zieht? Somit liegt die Alpenrepublik derzeit auf Platz 1* der beliebtesten Uni-Ziele für Deutsche im Ausland (knapp gefolgt von den Niederlanden).

Aber wo bleiben die USA, Spanien oder China in dieser Liste? Wollen Studenten nicht die Welt bereisen und ihre Fremdsprachenkenntnisse optimieren? Mag man den Immatrikulations-Zahlen glauben, sieht das moderne UNIversum tatsächlich ein wenig anders aus.

Die Vorteile Österreichs liegen klar auf der Hand: Kaum Sprachbarrieren, die Nähe zu Deutschland (und somit zur Familie), ein ähnliches Hochschulsystem und (vorerst) weder ein Numerus Clausus noch Studiengebühren.

Außerdem sind die Zeiten, in denen Österreich für seine Uni-Abschlüsse belächelt wurde, längst vorbei. Im Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) gehört z.B. die Universität Linz mit dem Fach Wirtschaftsinformatik zum europäischen Spitzenfeld – die Universität Wien punktete sogar in vier Fachrichtungen, u.a. in Biologie oder Mathematik. (Quelle: www.excellenceranking.org).

 

Sollten Sie nun begeistert die Koffer packen und Lastminute in Richtung Süden aufbrechen wollen, halten Sie kurz inne. Denn es gibt ein paar Dinge, die Sie wissen und beachten sollten.

 

Wie bekomme ich einen Studienplatz?
Um in Österreich zu studieren, können Sie sich prinzipiell direkt bei den Hochschulen einschreiben – vorausgesetzt, Sie haben die jeweilige Hochschulreife. Bei einigen Fächern (vor allem Medizin) und Fachhochschulen gibt es jedoch strengere Auswahlverfahren und Quotenregelungen für ausländische Studenten.

Scheine sollten ohne Probleme in Deutschland anerkannt werden, wenn Sie den Richtlinien der Heimat-Hochschule entsprechen. Am besten, Sie informieren sich im Vorfeld, welche Kriterien hier gelten. Dann gibt es später auch keine Probleme bei der Anerkennung.

Wie auch in Deutschland müssen Studierende sich nach der Immatrikulation und vor Beginn des Semesters in Kurse/ Seminare einschreiben. Dies ist meist über das Internet möglich. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie auch hier rechtzeitig nachfragen.

 

Was kostet ein Studium in Österreich?
Wie gesagt: Es gibt momentan (Stand: März 2012) keine Studiengebühren für staatliche Hochschulen in Österreich. Dennoch müssen Sie für Unterkunft, Essen, Bücher etc. mit einem Betrag von ca. 700 bis 800 Euro im Monat rechnen. Wer sich rechtzeitig in einem Studentenwohnheim bewirbt, hat gute Karten an eine günstige Unterkunft zu kommen (hier gibt es oft Mehrbettzimmer). Auch Wohngemeinschaften sind unter Studenten sehr beliebt. Tipp: Erst Wohnungsangebote recherchieren und dann für einen „Kurz-Urlaub“ nach Österreich fahren, um die Unterkünfte zu besichtigen. Oft wollen Vermieter oder zukünftige WG-Mitglieder ihren neuen Mitbewohner persönlich treffen. Das erhöht die Chancen, ein gutes Zimmer zu bekommen.

Zum Aufbessern der Finanzen können Sie sich natürlich auch um einen Nebenjob bemühen. Der Vorteil: Kaum Sprachbarrieren. Kaum deshalb, weil es sicher den ein oder anderen österreichischen Bewohner gibt, der für Deutsche nicht so leicht zu verstehen ist. Tipp: Oft hängen Anbieter von Nebenjobs Zettel mit Arbeits-Angeboten an schwarze Bretter in Hochschule. Ansonsten gibt es auch hilfreiche Job-Portale im Internet, z.B. www.unijobs.at.

Selbstverständlich können Sie auch staatliche Unterstützung, wie z.B. BaföG-Leistungen, beantragen. Dies muss jedoch mindestens sechs Monate vor Semesterbeginn geschehen. Zuständiger Ansprechpartner für Österreich ist das Amt für Ausbildungsförderung der Landeshauptstadt München (http://www.bafoeg-antrag.de/bafoegamt_auslandsbafoeg_oesterreich.php)

 

Gut versichert?
Jeder kann mal krank werden. Da Österreich zu den EU-Ländern gehört, gilt hier die European Health Insurance Card (EHIC). Das heißt: Sie haben ein Recht auf alle medizinischen Leistungen. Dennoch ist eine Auslandsreisekrankenversicherung ratsam. Mehr zu diesem Thema finden Sie im Artikel "Wozu eine Auslandsreisekrankenversicherung (ARKV)".

 

Nicht immer im Gleichtakt
Zuletzt sollte sich jeder zukünftige Auslands-Student bewusst machen, dass er in seiner zukünftigen Uni-Heimat Österreich vielleicht mit kritischen Blicken oder Kommentaren konfrontiert werden kann. Die Zahl deutscher Studenten in Österreich hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht. Es wird oft eng – in den Hörsälen, auf dem Job- und Wohnungsmarkt. Das führt (mal mehr, mal weniger verständlich) zu Unmut. Darauf muss Mann und Frau sich einfach einstellen.

 

*Quelle: destatis 2009

 

Wozu eine Auslandsreisekrankenversicherung (ARKV)?


Wenn es in den heiß ersehnten Urlaub geht, will sich doch niemand damit beschäftigen, dass er dort vielleicht krank werden könnte, oder? Doch wohin Sie auch blicken oder klicken, ob Sie online oder im Reisebüro buchen: Neben einer Reiserücktrittsversicherung wird immer auf eine private Auslandsreisekrankenversicherung (ARKV) hingewiesen. Warum eigentlich?

1. Weil der Schutz durch die gesetzliche Krankenkasse (GKV) eingeschränkt ist
Die Krankenversicherung der GKV gilt in allen EU-Ländern, Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und in Ländern, die in Bezug auf die Krankenversicherung ein Sozialversicherungsabkommen haben. Sprich: In Urlaubsländern wie z.B. Spanien oder Griechenland, aber auch in der Schweiz oder der Türkei haben Sie ein Recht auf alle notwendigen medizinischen Leistungen.
Geht es aber über die erwähnten Bündnis-Grenzen hinaus, z.B. nach Ägypten, Asien oder die USA, dann gilt die European Health Insurance Card (EHIC-Karte) nicht. Dann müssten Sie alle Kosten selber tragen – und das kann richtig teuer werden. Ein Beispiel: Kam vor einigen Jahren die Versorgung einer Schnittwunde in Deutschland auf ca. 100 Euro, wurde in den USA für die gleiche Versorgung der stattliche „Preis“ von ca. 2.500 bis 5.000 Euro ermittelt*.
Hier ist die private ARKV ein Muss.

2. Privater Reisekrankenschutz spart viel Geld und macht vieles einfacher
Vertragsärzte in den oben beschriebenen Ländern sind verpflichtet, die European Health Insurance Card (EHIC) zu akzeptieren. Heißt: Theoretisch müsste ein Vertragsarzt Sie auf Reisen umsonst behandeln und alles später über Ihre Krankenkasse abrechnen. Aber wo bzw. ob in Ihrem Urlaubsort ein Vertragsarzt seine Praxis hat, ist nicht immer so leicht herauszufinden. Und es kann auch vorkommen, dass er die EHIC nicht akzeptiert, Sie die Rechnung bar bezahlen müssen und später nicht den kompletten Betrag wieder zurückbekommen.

Wenn Sie in Ihrem Urlaub mit Ihrer EHIC zum Arzt gehen, gelten Sie als „Einheimischer“. Heißt: Die jeweiligen Leistungen sind für alle gleich. Das kann bedeuten, dass Leistungen, die bei uns selbstverständlich sind, dort nicht bezahlt werden und Sie deshalb auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. In Frankreich gelten z.B. hohe Selbstbehalte bei Arzneimitteln – daher bekommen Sie auch nicht alles wieder von Ihrer GKV zurück.

Schnell wird klar: Eine ARKV abzuschließen ist mehr als sinnvoll. So können Sie sich darauf verlassen, dass ein Krankheitsfall nicht zum ernsten Finanz-Problem wird.

Oft gestellte Fragen zur Auslandsreise-Krankenversicherung der UKV:

Stimmt es, dass nur die private Auslandsreisekrankenversicherung dafür aufkommt, wenn ich wegen Krankheit nach Hause muss?
Ja. Eine Auslandsreisekrankenversicherung erstattet krankheitsbedingte Rücktransporte nach Deutschland (das kann z.B. bei einem Ambulanzflugzeug mehrere zehntausend Euro kosten). Die GKV nicht. Auch Kosten für die Bestattung am Sterbeort oder eine Überführung übernimmt die GKV nicht – die private ARKV schon.

Werden Medikamente auch erstattet?
Ja. Die private Auslandsreisekrankenversicherung übernimmt auch die Kosten für ärztlich verordnete Arznei- und Verbandmittel.

Muss ich die Arztrechnung immer bar auslegen?
Kleinere Rechnungen müssen vor Ort beglichen werden. In vielen Fällen wird aber eine Zahlung per Kreditkarte akzeptiert. Nach dem Urlaub erstattet Ihnen die private Krankenversicherung dann Geld zurück. Wie viel das ist, hängt von dem jeweiligen Versicherer ab. Die UKV erstattet im Rahmen der vereinbarten Leistungen 100% - ohne Wenn und Aber. Bei hohen Kosten (etwa für stationäre Behandlungen oder Krankenrücktransporte) braucht der Versicherte nicht in Vorleistung zu treten. Hier rechnet die UKV direkt mit dem Leistungserbringer ab. Voraussetzung ist in diesen Fällen, dass sich der Versicherte an den 24-Stunden-Notruf-Service der UKV wendet, welcher eine entsprechende Kostenzusage abgibt.

Kann ich mit einer ARKV zu jedem Arzt und Krankenhaus gehen?
Ja. Eine Auslandsreisekrankenversicherung bietet Ihnen die freie Wahl von Arzt und Krankenhaus.

Stimmt es, dass die Behandlung einer Krankheit, die schon vor Reiseantritt bestand, nicht erstattet wird?
Jein. Heilbehandlungen, bei denen vor der Reise feststeht, dass dort stattfinden müssen (z.B. bei einer Dialysebehandlung oder fortlaufender Diabetes-Behandlung) sind nach den Bedingungen vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Es gilt: Der Schutz bezieht sich auf alle spontan auftretenden Krankheitsfälle.

* Quelle: Focus, 2006
 

 

So werden Sie im Urlaub nicht krank


Winterurlaub: Von kalt nach heiß - das hat oft seinen Preis

Raus aus dem kalten Deutschland und rein in den Flieger! Schon beim Durchblättern des Reisekatalogs oder beim Online-Surfen wird uns warm ums Herz: Ferne Länder locken mit Palmen, Meer und Sonne satt. Ganz egal, ob lang geplanter Familienurlaub, Pärchen-Pauschalreise oder Last-Minute-Single-Trip: Tausende entfliehen auch dieses Jahr wieder dem Winter. Ziel? Hitze pur.
Doch kaum im heißen Ferienparadies angekommen, verfliegt die Urlaubsstimmung oft schnell. Nämlich dann, wenn sich Schnupfen, Husten oder Kreislaufprobleme breit machen. So war das beim Buchen aber nicht besprochen!
Bei einer Flugreise in ferne Länder wie z.B. die Karibik, Australien oder Asien kommen immer mehrere Faktoren zusammen:
Schon der lange Flug ist anstrengend für den ganzen Körper (Flüssigkeitsverlust, Schlafmangel, Bewegungsarmut). Bei Fernreisen nagt zusätzlich die Zeitumstellung, der sogenannte Jet-Lag, an Ihren Kräften. Der Körper braucht einige Tage, sich an den neuen Tagesrhythmus zu gewöhnen. Dazu kommt der meist extreme Temperaturunterschied und starkes Schwitzen.


Hier kommen Tipps und Tricks, damit der Urlaub kein Fall für die Auslandsreisekrankenversicherung wird, sondern das, was er verspricht: Erholung pur.


Das passiert bei starker Hitze in Ihrem Körper:

Ihr Organismus versucht, die Körpertemperatur auf ein normales Niveau zu senken – u.a. durch Schwitzen. Wird der dabei entstehende Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust nicht ausgeglichen, überhitzt der Körper. Dann kann’s gefährlich werden.


Wird es dem Körper zu warm, weitet er zudem die Gefäße für eine optimale Wärmeabgabe – auch in Armen und Beinen. Das führt oft zu unangenehmen Schwellungen.


Das Blut zirkuliert bei geweiteten Gefäßen schlechter. Das Herz muss daher doppelte Arbeit leisten, um den Blutdruck und somit den Kreislauf stabil zu halten. Gerade junge Frauen und ältere Menschen bekommen bei Hitze schnell Kreislaufprobleme.


Erster-Hilfe-Tipp bei Hitzschlag:
Bei einem Hitzschlag (entwickelt sich innerhalb von 1 bis 6 Stunden) gerät die Körpertemperatur außer Kontrolle und steigt rasch an. Merkmale sind u.a.: ungewöhnliche Unruhe; eine heiße, rote, trockene Haut; Kopfschmerzen; Schwindelgefühl bis hin zur Bewusstlosigkeit; starkes Durstgefühl; Verwirrtheit und Krampfanfälle. Rufen Sie in solche Fällen bitte sofort einen Arzt und bringen den Betroffenen an einen kühlen Ort. Dort geben Sie ihm Wasser zu trinken, lockern enge Bekleidung und machen kühle, feuchte Umschläge.


Das können Sie tun, um Temperaturunterschiede besser zu meistern:
1. „Hitze-Training“
Schon bevor es auf Reisen geht, können Sie Ihren Körper darauf trainieren, größere Temperaturunterschiede zu verkraften. Wechselduschen und Saunagänge bereiten Ihren Kreislauf sanft auf die bevorstehende Hitzeumstellung vor.
2. Schon-Programm
Die Anpassung von kalt auf heiß dauert einige Tage. Sparen Sie sich und Ihrem Körper in dieser Zeit anstrengende Besichtigungstouren, sportliche Herausforderungen oder ausgiebige Sonnenbäder.
3. Wasser marsch!
Genug trinken! Nicht nur das klassische Durstgefühl in Mund und Rachen ist ein Anzeichen für Flüssigkeitsmangel – auch tiefgelber Harn ist ein Warnsignal. Am besten, Sie nehmen über den ganzen Tag verteilt mindestens drei Liter Wasser zu sich (in Mineralwasser sind zudem Salze enthalten! siehe Punkt 4.). Um Darmbeschwerden vorzubeugen, unbedingt nur Wasser aus industrieverschlossenen Flaschen trinken und kein Leitungswasser. Tipp: wasserhaltige Früchte essen (nicht unbedingt Melonen, da diese oft mit verunreinigtem Wasser angezüchtet werden und Keime speichern können).
4. Salz nicht vergessen
Neben dem Flüssigkeitsmangel ist der hohe Mineralstoffverlust beim Schwitzen nicht zu unterschätzen. Salzen Sie die Speisen, bei denen es sich anbietet, daher ausreichend. Flüssigkeit in Kombination mit Salzen? Gibt es auch: z.B. in Form von Gemüsebrühe. Gerade in Asien gehören Suppen einfach zum Essen dazu, in arabischen Ländern der berühmte Joghurt-Wasser-Salz-Drink „Ayran“. Jetzt wissen wir auch, warum...
5. Unterkühlungs-Gefahr
Stellen Sie Ventilatoren nicht zu kräftig ein und Klimaanlagen nicht zu kalt (nachts am besten ganz ausschalten). Hier gilt: Die Temperatur im Zimmer sollte maximal
5 °C unter der Außentemperatur liegen.
Denn ist die Haut nassgeschwitzt, der Körper aufgeheizt, dann führt die ersehnte Kühlung schnell zu einer Unterkühlung – auch, wenn es sich nicht so anfühlt. Das schwächt das Immunsystem und kann die berühmte Sommergrippe auslösen. Zudem drohen Muskelverspannungen, z.B. ein steifer Nacken.
6. Bloß kein Durchzug!
Setzen oder legen Sie sich nicht in den Durchzug. Verwenden Sie zum Schlafen ein dünnes Laken als Decke und legen am besten ein Frotteehandtuch aufs Kopfkissen. Das saugt Schweiß auf und verhindert so wiederum eine Unterkühlung (siehe 5.).
7. Lau ist schlau
Duschen Sie lauwarm anstatt kalt und meiden Sie eiskalten Getränke! Sonst kurbeln Sie nur unnötig die „Wärme-Pumpe“ an und der Teufelskreis aus Schwitzen, Feuchtigkeitsverlust, Durst etc. beginnt von vorn.
8. Auf der Hut
Immer Kopfbedeckungen tragen, am besten in heller Farbe. Eine direkte Sonnenbestrahlung des Kopfes bringt den gesamten Körper durcheinander – nicht erst, wenn schon ein Sonnenstich droht. Auch helle, luftige Baumwoll-Kleidung beugt Überhitzung vor.
9. Nachmacher gesucht
Sehen Sie sich die Lebensgewohnheiten der Einwohner Ihres Urlaubslandes an. Meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, besonders in der Mittagszeit. Eine Siesta im Schatten macht durchaus Sinn!
10. Sicher ist sicher
Auch, wenn sie all diese Tipps beachten – jeder kann im Urlaub vielleicht einen Arzt brauchen. Eine Schnittwunde, ein Keim im Essen oder die verschleppte Wehwehchen, die genau dann „hoch kommen“, wenn der Alltagsstress von uns abfällt. Wie gut, in solchen Fällen eine Auslandsreisekrankenversicherung im Gepäck zu haben.
11. Willkommen zu Hause
Wenn es wieder nach Hause, in den Winter geht: Nehmen Sie sich warme Kleidung schon mit in den Flieger. Auch wenn Sie tiefgebräunt im Schnee landen und sich noch „aufgeheizt“ fühlen: Eine Unterkühlung passiert – wie oben erwähnt – schneller, als man denkt. Hatschiii...
 

 

Studieren im Ausland - wichtige Fragen


Spanien, Australien, USA – beim Gedanken an ein Auslandssemester in diesen Ländern kommen schnell Urlaubsgefühle hoch. Das ist auch verständlich. Sonne, Strand und hohe Temperaturen lassen ein Studentenleben erahnen, wie es in Deutschland kaum möglich ist. Stellen Sie sich aber ein paar wichtige Fragen, bevor es auf die Reise geht. Schließlich soll der Auslandsaufenthalt eine wunderbare, interessante und bereichernde Erfahrung werden und kein Lastminute-Trip mit fadem Nachgeschmack...

Wohin soll die Reise gehen?
Viele Studenten träumen hier zu Lande von einem Semester am Meer. Das ist auch mehr als verständlich. Warum rangiert dann Österreich auf Platz 1 der beliebtesten Studienziele im Ausland*? Weil die Nähe zu Deutschland, das ähnliche Studiensystem oder die günstige Sprachsituation überzeugende Argumente sind. Machen Sie sich im Vorfeld nicht nur klar, was Sie von Ihrem Auslandsstudium wünschen, sondern auch, was Sie wirklich brauchen, um sich wohl zu fühlen. Die fremde Sprache, Kultur oder die Entfernung von Zuhause sind nicht zu unterschätzen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?
Neben einer gesunden Portion Neugier ist meist das Abitur oder Fachabitur nötig. An den meisten ausländischen Unis müssen Sie auch nachweisen, dass Sie in der jeweiligen Unterrichts-Sprache mithalten können. Es gibt die Möglichkeit, im Vorfeld eine offizielle, allgemeingültige Englisch-Sprachprüfung abzulegen, z.B. den TOEFL-Test oder den IELTS-Test. Diese Nachweise werden an fast allen Universitäten akzeptiert.

Wie plane ich richtig?
Je früher Sie mit der Organisation beginnen, desto besser. Empfohlen werden 18 bis 24 Monate bevor es losgehen soll. Wenn Sie bereits an einer Universität eingeschrieben sind, wenden Sie sich am besten direkt an die jeweilige Abteilung für Auslandsstudien. Dort erhalten Sie wertvolle Informationen, mit welchen Hochschulen z.B. Partnerschaftsprogramme bestehen, welches Fach am besten zu Ihrem Studium passt usw.. Auch online geben viele Universitäten wichtige Tipps zur allgemeinen Planung und nennen Ihnen die richtigen Ansprechpartner.

Wie finanziere ich meinen Aufenthalt?
Ob USA, Spanien, Österreich oder Kroatien: ein Auslandsstudium kostet. In den meisten Ländern werden Semestergebühren erhoben. Dazu kommen Miete, Fahrt-/ Reisekosten, Essen, Studienmaterial und eine Auslandskrankenversicherung. Natürlich können Sie in Ihrer neuen „Heimat“ jobben. So verdienen Sie nicht nur zusätzliches Geld – Sie trainieren dabei auch die Landessprache und knüpfen neue Kontakte. Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich finanzielle Unterstützung durch Förderprogramme und Stipendien zu holen. Die meisten Fördermöglichkeiten gibt es für ein- bis zweisemestrige Studienaufenthalte. Je mehr Semester Sie schon in Deutschland studiert haben, desto größer ist die Chance, eine Förderung zu erhalten. Die bekanntesten Förderer sind die ERASMUS-Programme oder der Deutschen Akademischen Auslandsdienst (DAAD). Aber auch ein Auslands-BaföG ist möglich! Beachten Sie dabei aber immer, dass es oft Monate dauert, bis Anträge auf Stipendien bearbeitet werden können.

Was tun, wenn ich im Ausland krank werde oder einen Unfall habe?
Das kann wirklich jedem passieren. Deshalb ist es besonders wichtig, ausreichend versichert zu sein. In Staaten, die mit Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen haben, erbringt eine gesetzliche Krankenversicherung die notwendigsten Leistungen – wenn Sie in Deutschland immatrikuliert bleiben. Wenn Sie sich für Ihren Auslandsaufenthalt exmatrikulieren oder in einem Nicht-EU-Land studieren wollen, ist eine private Auslandskrankenversicherung ein Muss.

 

Die im Gepäck zu haben, empfiehlt sich übrigens immer. Denn trotz gesetzlichem Krankenschutz können unkalkulierbare Eigenbeteiligungen auf Sie zukommen. Und im Fall der Fälle leistet nur eine Auslandsreisekrankenversicherung den Rücktransport nach Deutschland.

 

*Quelle: destatis (2009)

     

 

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